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Web-Ausgabe
 
Donnerstag, 30. August 2001
Seite 1




Das Rücklicht

T-Shirts aus Polen

    Reisen, Bücher und CDs, Informationen, Schnäppchen, sowie vor allem Kommunikation, das sind alles Dinge, die es ohne das Internet nicht gäbe; zumindest nicht bei uns Zuhause.

    Denn, wenn mir mal ehrlich sind, ganz ehrlich, dann wären wir dieses Jahr doch nicht schon 4 mal im Urlaub gewesen, dann hätten wir die letzten 3 Wochen doch nicht 8 Bücher gelesen, dabei ununterbrochen unsere neuen CDs gehört, - aber ohne etwas doppelt gehört zu haben, dann wüssten wir einfach gar nix, denn: woher auch? Naja, und Pleite wären wir allemal, und Freunde? Nein, von denen hätten wir auch schon lange nichts mehr gehört?

    Das Leben mit dem Internet ist doch einfach toll! So richtig gut geht es uns! Blendend! Was mag das nur für ein Privileg sein, welches uns die hochentwickelte Technik der Industrie da aufgebürdet hat?

    So beginnen wir uns also nicht nur in unserem erfüllten Wohlstand zu wonnen, sondern auch so richtig daraus zu profitieren! Ganau, das ist es! Was für ein Einfall! Ich fahre nach Polen, besorge mir dort 12.000 Levis T-Shirts, kaufe mir bei Strato die Domain billiger-als-billig.de (kostet ja nur 12,50 DM im Monat, an dem Werbebanner verdienen die eh so gut, dass sie mir eigentlich mindestens 3.000,- DM dafür geben müssten), ja, und dann bin ich in spätestens 3 Monaten an der Börse.

    Konkurrenten? Ne, gibt's so gut wie keine. Also wenn billiger-als-billig.de noch frei ist, dann kann es ja noch gar nicht so viele Internetshops geben. Und von der Optik her habe ich sowieso den besten Shop, meine 11-jährige Tochter hatte da so nen genialen Einfall. Aber das erzähl ich ein andermal. Und die HTML- Umsetzung war auch total easy, da hatte ich so nen Buch gesehen, welches nur 7,90 DM gekostet hat, im Buchladen um die Ecke. Und so habe ich binnen 4 Wochen HTML gelernt.

    Und als es dann los ging habe ich noch eine wahnsinns Werbekampagne gestartet. Also wenn das mal nicht ein Coup war: Da hat der Webmaster von michaelas-witzeseite.de doch glatt gegen drei Levis T-Shirts zwei Wochen lang meinen Banner geschaltet.

    Das alles ist jetzt 16 Monate her. Ich habe bereits zwölf der Levis T-Shirts selber verbraucht, denn die sind immer so schnell kaputt gegangen. Das Erste hatte ein Unternehmen bestellt, für eine Studie welches der beste Internet-Shop sei. Das Zweite war für den Neffen der Mutter des Freundes meiner mittlerweile 12-jährigen Tochter, und das Dritte, das hatte ich selber bestellt, denn das Finanzamt hatte mir angedroht, wegen Scheinselbständigkeit eine Ordnungsstrafe zu verhängen. Und die anderen 11.985 habe ich gestern erst auf die Deponie gebracht. Die letzten 6 Monate saß ich nur da, wartete auf eMails, auf Bestellungen und Kunden, und ich habe viel nachgedacht.

    Hatte ich eigentlich jemals eine Reise über das Internet gebucht gehabt? Hatte ich mir wirklich mal ein Buch oder eine CD bestellt? Wen kenne ich eigentlich im Internet? Und: Hatte ich nicht schon mal mehr Geld?

    Es war ein schöner Traum.





Und wen haben wir?

Winkows User am Rande des Wahnsinns /
Monopolist fleht um Beistand der Plüschtierbranche

    (Gedmond/dpx) Vergangen Dienstag teilte ein Sprecher des softwaregiganten Microwoft auf einer Kriesensitzung mit, dass unter den glücklichen Benutzern ihrer Betriebssysteme in den vergangenen drei Jahren sich viele von Microwoft stark vernachlässigt gefühlt haben sollen. "Wir erwarten nicht nur neue Software- Versionen, die immer gigantischere Zahlen oder immer abtraktere Kürzel hinter dem 'Winkows' haben, sondern wir wollen, das man uns auch eine Möglichkeit anbietet, wie wir uns mit den sich ständig ändernden Produkten noch identifizieren können!" sagte Peter Gullham, Vorstand der Winkows-User Community, Homepage, Entertainment, Research (wucher), welcher dort als Gastredner agieren durfte.

     "Das Hauptroblem ist die Tatsache,", so Gullham weiter, "dass die meisten Menschen in der heutigen Zeit ihre Meinungen zu Dingen gerne mit bestimmten Statussymbolen propagandieren!". Damit wagte der wucher Vorstand einen Vergleich mit etwas, wessen Namen er als Microwoft- Populist nicht in der Öffentlichkeit aussprechen wollte. Gemeint ist Linux, ein freies Betriebssystem, welches als Maskottchen einen Pinguin hat. Denn die Statistiken sprechen für sich: Im April 2001 machte eine unabhängige weltweite Studie deutlich, dass rund 72 Prozent aller Linux-Benutzer mindestens einen Plüsch-Pinguin besitzen und 16 Prozent sich einen solchen zulegen wollen. Weiterhin waren 79 Prozent der Befragen der Meinung, dass der Pinguin die Attraktivität von Linux steigere. Und ganau das brauche Microwoft, lies Gill Mates, der wegen der Konferenz seinen Urlaub auf Tuvalu abbrechen musste, verlauten. Wegen einigen Unannehmlichkeiten, welche Microwoft-User in den letzten Monaten hinnehmen hätten müssen, wie z.B.

folke mit zwei tuxen So präsentieren sich in der heutigen Zeit Computeruser, die sich mit ihrem Betriebsystem identifizieren können und wollen

dem Internet-Wurm Code Red, sei die von Beginn an unter den Erwartungen liegende Verkaufszahl von WinkowsMe weiter zurückgegangen. Doch dass dies nicht die einzigste Ursache sei, legte Aul Pallen in seinen Erläuterungen zu einer internen Microwoft Umfrage offen. Die Abschaffung des Microwoft- Office Gehilfen Karl Klammer in der Version Office Me soll auch einige Kunden vom Kauf des WinkowsMe abgehalten haben. Microwoft äusserte zwar seine Aversion darüber, dass die Tatsache, dass das Betriebsystem Winkows als solches noch nie Karl-Klammer beinhaltet hätte, Winkows-Me daher auch nicht weniger Karl Klammer besäße als Winkows 98, oft falsch verstanden wird, wollte sein Unternehmen aber nicht auch noch selbst belasten und verwies jenes Thema daher auf die in zwei Monaten stattfindende Podiumsdiskussion zur Winkows Namensgebung.

     Anschliessend wurden von dem rennomierten Betriebssystem- Psychiater Gustav Klapse einige Fälle berichtet, welchen zufolge einige Winkows-Benutzer sich bereits vor lauter Identifikationsmangel zu fatalen und unüberlegten Handlungen entschlossen hätten, die Palette reiche vom entwickeln Multipler-
Persönlichkeiten (eine Winkows-User, Linux-User, Pinguin Konstellation) bis hin zu Amokläufen zum Südpol.

     Um die Lage schnellstmöglich in den Griff zu bekommen verabschiedete Microwoft einen Eil-Plan. Mit diesem soll, unter Einbeziehung nahmhafter Plüschtierhersteller, noch binnen der nächsten 45 Jahre ein Winkows- Maskottchen auf den Markt gebracht werden.

     Insiderberichten zufolge sollen jedoch bereits heute die Personen, welche in das kreieren des Maskottchens involviert sind, Zweifel an der Fertigstellung haben, denn die von Microwoft geforderten Ansprüche seien aller Wahrscheinlichkeit voraus nicht zu verwirklichen, insbesondere wisse man nicht, wie man mit den neuen .NET-Utilities, welche ihnen zur Verfügung gestellt worden seien, eine derartige Aufgabe lösen Könne.

     Trotz der Kritik, dass Microwoft nach Internet und Internet- Applikationen nun auch noch die Maskottchen- Hysterie verschlafen habe, sieht sich Microwoft in keinsterlei Weise in einer schlechteren Position wie die Konkurenz. Was die Zukunft bringen wird, dass können sie in zehn Jahren in den Geschichtsbüchern ihrer Kinder lesen.


Regierung will noch dieses Jahr Datenpfand einführen

    (berlin/kräuters) Einer Pressemitteilung des deutschen Umweltministers Trürgen Jittin zufolge soll noch dieses Jahr der sog. Datenpfand eingeführt werden. Dieser Schritt sei nun zwingend notwendig, da aufgrund des aktuellen Internet-Sterbens die Umwelt durch das monatliche Mehraufkommen von rund 100.000 PetaByte nicht fachgerecht entsorgten Datenmülls zu nachhaltig belastet werde.

    Jittin wies Einwände der IT-Branche ab, dass durch die Einführung des Datenpfandes nicht absehebare Probleme in der Internet-Infrastruktur entstehen könnten; er konterte mit der Erläuterung, dass die Einführung bereits heute ausreichend geplant sei. Man habe 2 Mrd. Euro für die Aufstellung sogenannter Datenklos und Pixelparkplätze zur Verfügung, welche an örtlichen Mülldeponien aufgestellt werden sollen.

    An welchen Punkten der Infrastruktur der Pfand aber letzten Endes erhoben werden soll, darüber wird erst in einer in der kommenden Woche stattfindenden Expertenrunde diskutiert werden.


Mit Haut und Haar

    Selten macht man es als "Ausländer" richtig, wenn man sie zum ersten mal unters Messer nimmt. Meist muss man sich dazu auch noch hämischen Blicken der einheimischen Tisch- Kollegen ausgesetzt fühlen; nicht selten verging da so manchen schon trotz des größten Hungers der Appetit. "Mir san' ebn mir!" (wir sind eben wir) ist da die Antwort der bayerischen Profis, wobei als solche fühlen sie sich nicht: "Da Chines' woas ja ah von kloah oh, wia ma mit de Stangerln ißt!" antwortet ein jener.

    Die Rede ist von einem der wohl bayerischten Gerichte überhaupt: Der Weißwurst.

    Zum Mittelpunkt des Spottes machte sich so beispielsweise vor einigen Jahren Tennis-Star Boris Becker, als er auf die absurde Idee kahm, seine Weißwurst mit Haut und Haar zu verspeisen. Aber schon ganz andere, unbekanntere Leute aßen sich in solch eine Position; den folgenden Verlauf der Tischgespräche damit in eine bestimmte Richtung weisend: "Wie isst man eine Weißwurst?!?".

    Wer reges Interesse an dieser Frage zeigt, der sollte sich <HOWTO-Weißwurst> nicht entgehen lassen.



Ist Napster mehr als nur ein Wort?

    Die PopComm 2001 ist vorrüber. Die wohl treffendste Bezeichnung für dieses Event hat Harld Schmidt gefunden: "Die weltgrößte Napster- Messe". Klar, jeder der Aussteller prügelt und hackt auf Napster herum, bei den Verlusten, die das Musikgeschäft zu verbuchen hatte eigentlich naheliegend. Aber warum eigentlich immer Napster?
    Zum Prügelknaben der Nation geworden baden sich die Napster-Vorstände nun im Ruhm ihrer Negativ-Populariät, und sehen sich auch gerne als die Sprecher der "Bösartigen, nicht-zahlenden Musikgemeinde". Andere "Dienste", wie sie es ja zweifels ohne gibt, welche auch alle nicht gerade nur zum anschauen existieren, sondern viel und gerne verwendet werden (zumal man dort auch noch das Gewünschte bekommt, und nicht je nach Laune der Musikindustrie), sind degegen wohl nur den Usern bekannt. Wartet die Musikindustrie darauf, dass Napster gerichtlich ausgeschaltet wird, sieht dies als Präzedenzfall und macht kurzen Prozess mit allen anderen? Sind sich aber bereits heute alle Gerichte einig, dass es beispielsweise verboten ist, 3D Studio Max im Netz zu veröffentlichen? Aber: gibt es das nicht trotzdem? So wie viele andere Programme?
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